Die Wappen

Frühere Wappen : die früheren Wappen mit einem Steinbock auf Sandboden waren in Silber gefertigt. Sie sind 1924 zum ersten Mal veröffentlicht worden, jedoch ohne die Sandhügel, wie man es auf einem gemeisseltem Stein aus dem XVIIIten Jahrhundert erkennen kann; dieser befindet sich in der Dorfkirche.
Heutige Wappen : eine aus den Sandhügeln hervorspringende Ziege, ebenfalls in Silber gefertigt.

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Ein kleiner Teil Geschichte… (Auszug aus einem früheren Text)

„Im Jahre 1310 Chevros, 1453 Chevroz, 1725 Chevroud. Der lokale Name Chevrottet wird in den Dokumenten von 1668 bis 1734 erwähnt, wahrscheinlich von dem Wort chèvre abgeleitet.

Am Strand hat man festgestellt, dass auf einer Länge von mehr als 5 km dreizehn Dörfer aus Pfahlbauten existiert haben, die auf mehrere Zeitalter zurückführen.

Das Jüngste stammt aus der Zwischenzeit des Steinalters der polierten Steine und der Bronzezeit; bei diesen Ausgrabungen zwischen 1878 bis 1884 hat man Beile aus Stein, Dolche und Sägen mit Stielen aus Silex entdeckt, sowie zwei Pirogen (Einbaum).

Ungefähr 2 km nord-östlich des Ortes hat man auf vorstehenden Klippen das frühere Dorf "Au Châtelard" entdeckt, von dem man vor noch wenigen Jahren die Spuren erkennen konnte.

Die Stadtmauer hatte einen Durchmesser von etwa 30 m und die Schutzwälle eine Höhe von 4 m; sie war von einem tiefen Graben umgeben, und man entdeckte in dieser Hütte deutlich drei horizontale Schichten von Holzkohlenasche, verbranntem Getreide sowie Scherben von römischen Ziegeln, was von der Existenz eines Wachturms der römischen Epoche zeugt.

Daher kann man gleichzeitig vermuten, dass es an dieser Stelle alte Bauten aus der Zeit der Helvetier und vielleicht Pfahlbauten gab. Diese Hütte wurde 1899 zerstört; man fand dort eine Hacke und Silbergeld aus dem Xten Jahrhundert, in Pavie geprägt mit dem Bildnis von Othon der Grosse.

Unterhalb des Dorfes hat man Gräber aus der helvetisch-römischen Zeit mit verschiedenen Bronze-Objekten gefunden.

Im Jahre 1310 wurde der Zehnt von Chevroux als Lehnsgut von der Grafschaft Neuenburg gehalten, weil er vom Schloss Vaumarcus abhing.“

Dann wurde sein (Hoheits-) Gebiet in zwei Haupt-Lehnsgüter aufgeteilt, von dem eines zur Abtei Payerne gehörte und das andere dem Schloss von Grandcour. Nach der Eroberung des Waadtlandes wurde das Erste Eigentümer von Bern.

Im Jahre 1402 gewährte Grandcour den Einwohnern den Bürgerstand.

Der Handel war sehr rege zwischen den beiden Seeufern.

Chevroux bekam von Yverdon das Salz für die umliegenden Gebiete und versandte Holz und Getreide an Sägewerke und Mühlen von Serrières. Der Bau der verschiedenen Schienenwege, die die Gegend bedienten, war der Grund des Verschwindens dieser verschiedenen Aktivitäten…

Le port en 1960

Diese Aenderung der Handels-Aktivitäten hätte der endgültige Stillstand der Hafenentwicklung sein können. Jedoch haben die Autoritäten des Dorfes die Vorteile eines grossen Hafens sehr schnell erkannt, das Dorf dem Tourismus und allen Wassersport-Aktivitäten erschlossen. Sie beginnen den Bau eines Damms, um die Boote der Sportsegler aufzunehmen.

Der Hafen heute : 1000 Boots-Anlege-Plätze, was Chevroux zum grössten Seehafen Europas macht.

Das Gemeinde-Gebäude

Dieses alte Gebäude stammt aus dem 18ten Jahrhundert und wurde 1984 renoviert, hier befinden sich die Büros der Gemeinde- und Hafen-Verwaltung, sowie der Gemeindesaal in Parterre.

Die Kirche

Vor der Reformation gehörte die Kapelle zu der Pfarrkirche von Dompierre-le-Grand im Vully, heute Carignan. Dann wurde die reformierte Kirche der Pfarrei Ressudens angegliedert.

Die Pfarrgemeinde von Chevroux, gegründet 1840, wurde 1845 aufgelöst und wieder neu mit der von Ressudens vereinigt. Die Kapelle, im XVten Jahrhundert gebaut, ist Saint Jean-Baptiste gewidmet, und trug am Schlüssel die Waffen der Savoie.

Sie ist der Chorraum der heutigen Kirche geworden; das Kirchenschiff ist 1678 gebaut worden. Sie wurde 1678 wiedererbaut, Datum ersichtlich über der Tür.

Der Kommunionstisch ist das alte, katholische Baptisterium mit einem Brett verdeckt …

Dessin tiré du livre "La vallée de la Broye", Ric Berger (1894-1984) historien et dessinateur vaudois, Editions du Château, Pully

Dessin tiré du livre "La vallée de la Broye", Ric Berger (1894-1984) historien et dessinateur vaudois, Editions du Château, Pully

Eglise actuel

Die Kirche